Kreiseinzelmeisterschaft in Altenkunstadt

Nachdem einmal wieder alle Klassen an einem Tag in einer Halle ihren Kreismeister kürten, kam unseren TTC´lern der alte Plan wieder in den Sinn, dies als eine Art Betriebsausflug anzugehen. Nicht weniger als acht Spielerinnen und Spieler pilgerten in die Kordigasthalle, unterstützt von einem frenetischen Fan.
Nach der herzlichen Begrüßung (O-Ton: "Hey, wos is´n des do uum fer aaner?!? Was hod´n der do zer verlier´n?!?) legte auch schon die Herren D-Klasse los.

Da Andreas und Sebastian Niemczyk unbesiegt blieben, musste der direkte Vergleich über Gold- oder Silbermedaille entscheiden. Erwartungsgemäß setzte sich Andreas klar mit 3:0 durch und holte so den ersten Titel nach Schmeilsdorf.
Beide zusammen konnten sich dann ungefährdet 3:1 im Doppel durchsetzen. Titel 2.

Bilanz: 2x Gold, 1x Silber

C-Klasse:

In der Herren-C-Klasse hatte man sich durchaus mehr ausgerechnet. Ewald und Michael Heierth überstanden die Gruppenphase, mussten sich aber dann im ersten Spiel der K.O.-Runde gleich geschlagen geben.
Besser lief es in der Damen C-Klasse. Hier konnte Johanna Niemczyk spielerisch überzeugen und ohne Niederlage den Titel holen. Durch einen "taktischen Fehler" in der Doppelpaarung reichte es in der Doppel-Konkurrenz nur zu Platz 2.
Den nächsten Erfolg konnte das Schmeilsdorfer Lager im Mixed feiern. Hier konnte sich Johanna und Andreas Niemczyk gegen Mertel und Michael Heierth knapp durchsetzen.

Gesamtbilanz: 4x Gold, 3x Silber

B-Klasse:

Zwei der Schmeilsdorfer Starter in der B-Klasse konnten sich für die K.O.-Runde qualifizieren. Stefan Ott setzte sich u.a. auch gegen Görlich aus Altenkunstadt durch. Eine großartige Leistung. Er musste sich aber dann Meußer aus Lichtenfels geschlagen geben, da er nie richtig in sein Spiel fand. Auch Stefan Hahn musste sich gegen Hügerich erst warm spielen, konnte im Anschluß aber überzeugen. Er konnte im Halbfinale Görlich niederhalten und in einem starken Finale Peker aus Mannsgereuth schlagen. Der nächste Titel; Sekt auf.
Beide standen sich auch im Doppel-Finale gegenüber. Hier konnte sich ebenfalls das Schmeilsdorfer Duo Hahn/Heierth Michael gegen die Mannsgereuther Peker/Kettler durchsetzen, nachdem beide wenigstens abwechselnd einen Topspin pro Satz auf der Platte platzieren konnten.

Gesamtbilanz: 6x Gold, 3x Silber

Noch ein Wort zur A-Klasse. An dieser Stelle möchten wir nicht verheimlichen, dass auch andere "etwas Tischtennis spielen können". Keiner war natürlich so stark wie wir an diesem Tag.
Spaß beiseite. In der A-Klasse der Herren lieferten sich die Herren der Altenkunstadter Ersten wirklich hochwertige Spiele, spannend und mitreisend. Das Zusehen hat sich wirklich gelohnt.
Wer die Schmeilsdorfer kennt, weiß natürlich, dass so ein Event nicht so schnell vorbei ist. Nach und nach trafen alle Sportlerinnen und Sportler wieder in der Halle ein und feuerten die Kameraden an.(Kann sein, dass wir vielleicht mal etwas laut waren; aber nur vielleicht). Jeder Sieg wurde frenetisch gefeiert, der Spieler abgeklatscht, dass man Angst haben musste, dass er danach noch den Schläger schmerzfrei halten konnte. Und natürlich wurde mit Sekt angestoßen - wie in alten Zeiten. Daneben sorgte unser "Mad-Mahr" für Bier-Umsatz und gute Laune im TTC-Lager. Ehe die Situation zu eskalieren drohte, entschieden die Veranstalter, lieber die Siegerehrung durchzuführen. Bei den vielen Titeln kann man sich vorstellen, dass manche Autos beinahe einen Achsbruch erlitten angesichts der ganzen Bierreserven und -nicht zu vergessen- des ganzen Leerguts.
Nachdem noch kurz die Halle eine Sektdusche erhielt, setzten wir uns kurzerhand ins Muk ab. Über diese Veranstaltung wollen wir aber den Mantel des Schweigens hängen. Das ist ein ganz andere Geschichte.

Ich hab gar nicht mehr gewusst, wie lustig so ein Turnier sein kann. Ob´s die anderen auch so sehen?

-sn-

Herren Vereinsmeisterschaften 2005

Eine sehr spannende Veranstaltung versprach die diesjährige Vereinsmeisterschaft bei den Herren zu werden. Denn mit Andreas Niemczyk und Peter Seuß haben im Lauf der letzten Saison zwei Spieler absolut auf Augenhöhe zu den sonstigen Favoriten aufgeschlossen.
So kristallisierte sich auch recht bald heraus, dass der Titel unter eben diesen beiden, sowie Michael Heierth und dem Vorjahressieger Stefan Hahn ausgespielt werden würde.
Am ersten Tag (Freitag, 2.9.) gab es gleich zum Auftakt ein erstes Spitzenspiel zwischen Peter Seuß und Andreas Niemczyk, welches etwas überraschend Peter Seuß in vier Sätzen für sich entscheiden konnte. Der Besiegte revanchierte sich dagegen gleich darauf mit einem äußerst knappen Fünfsatzsieg gegen Michael Heierth und wahrte damit seine Chancen. Stefan Hahn blieb derweil ohne Niederlage, so dass er und Peter Seuß als einzige am ersten Tag ungeschlagen blieben.
Der zweite Tag (Freitag, 9.9.) begann ebenfalls wieder mit einem Spitzenspiel, in die Nummer zwei der Rangliste Andreas Niemczyk, die Nummer eins Stefan Hahn in einem spannenden und durchaus sehenswerten Match knapp im fünften Satz niederrang. Um die Spannung auf den Höhepunkt zu treiben, folgte dann ein Sieg von Stefan Hahn über Peter Seuß, so dass jetzt die Favoriten allesamt eine Niederlage zu verzeichnen hatten.
Durch den Sieg von Hahn gegen Heierth sicherte sich dieser schließlich aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegenüber Niemczyk den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich durch einen Sieg im direkten Vergleich, und ebenfalls durch das bessere Satzverhältnis Michael Heierth vor Peter Seuß.
Auf den weiteren Plätzen folgten von der zweiten Mannschaft Ewald Heierth, der nur gegen die vier ersten verlor und Manfred Weber.
Aus der dritten Mannschaft waren ebenfalls drei Spieler vertreten. Außerdem nahm mit Dmitro Nazaryschyn unser zurzeit hoffnungsvollstes Jugendtalent teil, der auch zumindest gegen einen der Erwachsenen die Platte als Sieger verlassen konnte. Die weitere Reihenfolge lautete somit ab Platz sieben: Holger Oppelt, Harald Ceymann, Dmitro Nazaryschyn und Christian Schütz.
Insgesamt ist etwas zu bemängeln, dass diesmal nur zehn Teilnehmer zu verzeichnen waren. Hier gab es in den vergangenen Jahren schon wesentlich regere Beteiligungen. Trotzdem waren sehr sehenswerte und spannende Spiele zu sehen. Wichtig war nicht zu letzt, dass es den Beteiligten wie immer Spaß gemacht hat und dass die Vereinsmeisterschaften auch sicherlich wieder eine gute Vorbereitung auf die kurz darauf beginnende Saison waren.

                          Spiele    Sätze
 1. Stefan Hahn             8:1      26:3
 2. Andreas Niemczyk        8:1      25:8
 3. Michael Heierth         7:2      23:10
 4. Peter Seuß              7:2      22:9
 5. Ewald Heierth           5:4      16:12
 6. Manfred Weber           4:5      17:16
 7. Holger Oppelt           3:6       9:22
 8. Harald Ceymann          1:8       6:25
 9. Dmitro Nazaryschyn      1:8       6:25
10. Christian Schütz        1:8       6:26

-sh-

Tischtennisclub Schmeilsdorf auf Abwegen?

Bei seiner am Samstag, 06. August 2005, durchgeführten und nun schon traditionellen Nachtwanderung widmete sich der TTC Schmeilsdorf einem für einen Sportverein doch außergewöhnlichem Thema: Fledermäusen.

Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - war die Veranstaltung sehr gut besucht. Die überwiegend jungen Besucher erfuhren von Erich Schiffelholz in einem Vortrag mit Bildern zunächst einmal Grundsätzliches zu dieser geheimnisvollen Tierart. So legte er klar, dass Fledermäuse und die anverwandten Flughunde keine Vögel, sondern Säugetiere sind, die keine Eier ausbrüten, sondern lebende Junge zur Welt bringen. Außerdem gibt es in Deutschland nicht nur eine Fledermausart, sondern - 24 - verschiedene Arten. Weltweit sind diese Tiere mit ca. 970 Arten vertreten. Zu der Tiergruppe gehören auch die bekannten Flughunde. Erich Schiffelholz erklärte, dass sich die bei uns beheimateten Fledermäuse nur von Insekten ernähren. Im Zusammenhang mit der immer wieder auftauchenden Angst, die Fledermäuse würden Blut saugen, zeigte der Referent Bilder von einer Fledermausart, die lediglich in Mittel- und Südamerika vorkommt und sich tatsächlich nur von Blut ernährt. Es gäbe auch Fledertiere, die sich beispielsweise von Obst, von Blütenpollen und -nektar, anderen Kleinsäugetieren und sogar Fischen ernähren würden.

Schiffelholz zeigte auch die Parallelen des Körperbaus von Fledermäusen zum menschlichen Skelett auf. Anhand des Großen Mausohrs erklärte er einen Jahresablauf bei den Fledermäusen. So seien im August die diesjährigen Jungtiere, die in sogenannten Wochenstuben ausschließlich von den weiblichen Fledermäusen mit Muttermilch aufgezogen wurden, bereits mit ihren Müttern unterwegs, um das Fangen der Nahrung (Insekten) perfekt zu lernen und auch die Unterschlupfe kennen zu lernen. Diese werden zum großen Teil dann im Winter als Winterquartiere benutzt. Dort verbringen die Tiere die Wintermonate. Dabei werden alle Körperfunktionen heruntergefahren. Der Energiebedarf wird aus dem im Sommer und Herbst angefressenen Körperspeck gedeckt. Im Frühjahr werden die Winterquartiere wieder verlassen. Männchen und Weibchen "fliegen" nun ihre eigenen Wege. Während die Weibchen in größeren Gruppen ihre Jungen zur Welt bringen, vagabundieren die Männchen großenteils eigenbrötlerisch herum.

Das Besondere am Nahrungserwerb ist das System der Fledermäuse, ihre Beute mit Ultraschall zu erkennen und zu verfolgen. Eine sehr geheimnisvolle Angelegenheit, die der Referent mithilfe von sogenannten "Batdetektoren" etwas entzaubern wollte. Bei einer kleinen Rundwanderung entlang des Zentbaches und durch die Schwarzacher Siedlung konnten mit diesen Geräten wider Erwarten trotz des Regens einige Fledermäuse bei der Jagd ausgemacht und beobachtet werden.

Die Teilnahme an einem Quiz, bei dem die jungen Teilnehmer unter Beweis stellen konnten, was sie über Fledermäuse gelernt hatten, wurde mit kleinen Preisen belohnt. Rundum eine gelungene Sache!


Auf dem Bild: Die jungen Teilnehmer mit den Akteuren des TTC Schmeilsdorf nach der Preisverteilung.

-ds-

Himmelfahrt auf den Jurahöhen

Der TTC`ler an sich gehört ja eher zu den bewegungsfaulen Spezies Mensch wenn man den Aktionsradius mancher Spieler an der Platte in Augenschein nimmt.
Also braucht es jedes Jahr schon eine gehörige Portion Überwindung um an Himmelfahrt die Wanderschuhe zu schnüren und sich auf diverse Gewaltmärsche zu begeben. Nachdem in der näheren Umgebung von Schmeilsdorf schon alles "ausgesappt" war, überlegte man sich dieses Jahr doch wieder einmal ein entfernteres Ziel anzusteuern. Da kam es ganz gelegen das in Zultenberg Peter Bär, alter Schmeilsdorfer und ehemaliger TTC Spieler, mit der "Bärenhütte" ein Ausflugslokal eröffnet hat, das mittlerweile schon weit bekannt ist.
Also trafen sich am Himmelfahrtsmorgen doch überraschend viele Wanderer, die trotz Schmuddelwetter die Strapazen in Angriff nahmen. Nachdem man beim Eisenhut noch die letzten Teilnehmer mit Wagen (ohne Fass aber mit Kind) aufgelesen hatte ging es schon die erste Schikane zu überstehen, wurde man doch von einigen wildgewordenen Modellflugzeugen angegriffen. Durch das Tal des Todes (Motschenbach) ging es weiter bis zum Herrenstein, einem imposanten Felsen mitten im Buchauer Forst. Zum Brotzeitmachen rückte man etwas zusammen so das alle auf den Steinbänken der Felsspitze Platz fanden und die ersten Plopgeräusche durch den morgentlichen Wald hallten.


Nach Buchau folgte man dem sogenannten Schafstrieb auf dem man den Aufstieg zum Görauer Angerer erklimmen wollte. Rechtzeitig zum Aufstieg kam dann auch die Sonne heraus, so das die Schweißproduktion unter den Regenjacken rapide zunahmen.
Beim Gang über diverse Wurzeln und Jurasteinen tauchte dann das erste technische Problem auf. "Achsbruch Kinderwagen". Nach genauer Inspektion durch zahlreiche TTC Ingeneure kam man der Ursache des Schadens dann auch schnell auf den Grund. "A Österreichisches Fabrikat, des must jo kumma". Also hiefte man das lahme Gefährt mit vereinten Kräften samt Wagner Nachwuchs durch etliche Schlammlöcher bis auf die Höhe des Görauer Angers.
Gottseidank kam man gleich an einer Kinderwagenwaschanlage mit Handbetrieb vorbei, so dass Fahrzeughalter Dieter W. seinen Geländewagen halbwegs von der Schlammkruste befreien konnte.


Mittlerweile hatten sich bei strahlenden Wetter Tausende von anderen Wandergruppen auf dem Anger eingefunden die das ganze Kinderwagenspektakel mit Erstaunen verfolgten.
Bei klarer herrlicher Weitsicht erreichte man über den Höhenzug dann endlich die "Bärenhütte" und konnte dank des verbesserten Wetters den Biergarten in Beschlag nehmen.


Nach ein paar gemütlichen Stunden bei grandioser Aussicht, süffigem Dunkel und super Brotzeit kam der beste Teil der Wanderung.
In weiser Vorrausahnung eines verlustreichen Rückwegs zu Fuß hatte man geschickterweisse einen Bus bestellt der den Rückweg zu einer wahren Erholungsfahrt machte und jeden Cent des Fahrpreises wert war. Dank dieser schonenden Rückkehr war es den Teilnehmern noch möglich den gelungenen Tag im Biergarten des Oberen Wirtes gemütlich ausklingen zu lassen.

-eh-

Jedes Jahr was Neues

Liebe TTC´ler und Tischtennisfreunde,

Nach der Saison ist vor der Saison - dieses Sprichwort gilt wohl gerade in diesem Jahr. Gerade ist die Spielzeit beendet - die Ergebnisse der einzelnen Mannschaften können sie in dieser Ausgabe nachlesen - , beschäftigt uns schon die neue Saison.
Ab der kommenden Spielzeit müssen die Ergebnisse der Punktspiele in das Internet gestellt werden. In den Bezirksligen montags bis donnerstags innerhalb 48 Stunden und freitags bis samstags spätestens bis Sonntag 12.00 Uhr. Dafür entfällt die Ergebnismeldung beim Bezirkspressewart. In den Kreisligen ist die Eingabe immer innerhalb 48 Stunden nach Beendigung des Spiels vorzunehmen. Wer jetzt denkt, dass auch hier die Ergebnisdurchgabe entfällt, sieht sich getäuscht. Selbstverständlich müssen weiterhin alle Ergebnisse an Pressewart Klaus-Dieter Beier gemeldet werden. Und natürlich schreiben wir auch wie bisher ein Spielformular in dreifacher Ausfertigung und schicken - auch nach wie vor - das Original an den Spielleiter. Fassen wir kurz zusammen: Wir machen also so gut wie alles wie bisher. Aber zusätzlich geben wir das ganze Zahlenwerk auch noch im Internet ein. Ich finde, eine tolle Lösung. Aber was war sonst vom Verband zu erwarten?!
Stichpunkt Verband. Die schlauen Köpfe sollten mal hinterfragen, was sie den Vereinen so alles zumuten oder auch was alles so veröffentlicht wird. In einem Newsletter vom BTTV heißt es: "...Eine wichtige Änderung wurde unter dem Gesichtspunkt der Kostensenkung für den gesamten Verband beschlossen. Spielberechtigungslisten werden ab sofort nicht mehr per Post verschickt..." Die Spielberechtigungslisten müssen also vom Verein im Internet downgeloaded und anschließend ausgedruckt werden. Ziel der Aktion ist die Kostensenkung. Dagegen heißt es in der Mai-Ausgabe des "Bayern Tischtennis", dem amtlichen Organ des Verbandes: "...durch die kostenfreie Zurverfügungstellung der Spielberechtigungslisten entfallen Einnahmen von mehreren Tausend Euro pro Jahr." Was denn nun? Wenn ich mit dem Ziel der Kostensenkung einen bestimmten Servicebereich abschaffe und die Kosten dem Verein überlasse, so entfällt auch die Kostenstelle beim Verband. Wenn dann die fehlenden Einnahmen aus diesen Spielberechtigungslisten bei gleichzeitiger Abschaffung der Kostenstelle zu einem Finanzloch führen, bedeutet dies ja, dass der Verband mit dem Versand der Spielberechtigungslisten jahrelang Gewinn gemacht hat. Oder zumindest die Argumentation in den unterschiedlichen Medien mehr als schief liegt. Der Verband sollte vielleicht auch mal bedenken, dass wir in den Vereinen nicht alle auf den Kopf gefallen sind.
Und natürlich muß dieses Finanzloch irgendwie gestopft werden und was liegt näher als wieder die Vereine zu belasten: "Der Verbandsausschuss war mehrheitlich der Meinung, dass durch die Anhebung der Spielerbeiträge die Finanzierung des BTTV seitens der Vereine mittelfristig gesichert ist." Für Jugendliche steigt der Beitrag von 2 auf 3 Euro und für Erwachsene von 6 auf 7 Euro. Ich finde, die Kreativität des Verbandes in Hinblick auf die Finanzpolitik ist einfach vorbildlich?! Schade nur, dass wir als Verein nicht aus dem Verband austreten können. Und da liegt ein prägnanter Unterschied zu den Vereinen. Diese können die Kosten nicht immer weiter auf die Mitglieder umliegen, da diese austreten können. Aber vielleicht sollten wir ja das als Verein auch mal in Erwägung ziehen, z.B. als Privat-Tischtennisspieler, irgendwann ist das Maß einfach voll!!!

Sebastian Niemczyk
1. Vorsitzender

Saisonrückblick 2004/2005

1. Herrenmannschaft: 1. Kreisliga

Die erste Herrenmannschaft sicherte sich in dieser Saison die Bronzemedaille. Hinter unseren meist polnischen Sportfreunden aus Unterwallenstadt, die in Kombination von spielerischer Klasse und Unterstützung durch die Gegner, eine souveräne Meisterschaft feiern konnten, und dem starken TV Oberwallenstadt belegte man den 3. Rang mit 26:10 Punkten und 139:92 Spielen.
In der Vorrunde verpasste man zuhause nur knapp eine Sensation. Dem Favoriten aus Oberwallenstadt musste man sich in einem hochwertigen und spannenden Spiel äußerst knapp mit 9:7 geschlagen geben. Neben der provozierten Niederlage gegen Unterwallenstadt mussten die Mannen um Spitzenspieler Stefan Hahn nur noch einen Punkt gegen Unterzettlitz abgeben.
Auch in der Rückrunde musste unsere Erste nur fünf Verlustpunkte gegen Unterwallenstadt, Oberwallenstadt und Altenkunstadt III hinnehmen. Damit sicherte man sich leicht den 3. Rang mit fast unglaublichen 10 Punkten Vorsprung auf den Viertplazierten.
Sicherlich wird die 1. Kreisliga auch im nächsten Jahr durch die Absteiger PostSV Lichtenfels und TTC Lettenreuth noch zusätzlich verstärkt. Doch haben sich die Jungen Wilden - Andreas Niemczyk im vorderen Paarkreuz und Peter Seuß in der Mitte - etabliert und verstärken noch die ausgeglichene Mannschaft. Mit weiterhin starken Doppeln will man sicher die Chance nutzen, als Außenseiter vorne anzugreifen und die anderen Spitzenteams kräftig zu ärgern.

Abschlusstabelle:

 1.  TV Unterwallenstadt     18  18  0  0  160: 34  36: 0
 2.  TV Oberwallenstadt      18  16  0  2  154: 68  32: 4
 3.  TTC Schmeilsdorf        18  12  2  4  139: 92  26:10
 4.  RVC Klosterlangheim     18   8  0 10  119:119  16:20
 5.  TTC Unterzettlitz       18   6  3  9  116:127  15:21
 6.  TTV Altenkunstadt III   18   7  1 10  101:121  15:21
 7.  TTC Burgkunstadt II     18   7  0 11  101:125  14:22
 8.  TTC Tüschnitz II        18   5  1 12   94:137  11:25
 9.  TTC Burgkunstadt III    18   4  0 14   62:148   8:28
10.  TTC Theisau             18   3  1 14   76:151   7:29

Einzelbilanzen:
1. Hahn Stefan         20:11
2. Niemczyk Andreas    18:12
3. Heierth Michael     14:14
4. Seuß Peter          19: 8
5. Ott Stefan          11: 9
6. Seuß Dieter         18: 6

2. Herrenmannschaft: 2. Kreisliga

Wenig erfolgreich verlief die Saison der zweiten Herrenvertretung. Mit dem Erreichen des 10. Platzes mit 10:30 Punkten und 96:153 Spielen konnte der bittere Gang in die 3. Kreisliga nicht verhindert werden.
Dabei begann die Saison durchaus positiv. Im Pokalwettbewerb konnte nach Siegen gegen den TV Redwitz, den RVV Maineck und den TTC Lettenreuth II die 4. Runde erreicht werden. Beeindruckend war dabei, dass alle Partien mit 5:0 gewonnen wurden. Als eine Nummer zu groß erwies sich dann im Viertelfinale die dritte Mannschaft des TV Schwürbitz, die zu den Aufstiegskandidaten in der 2. Kreisliga zählte. Hier musste man sich mit 5:2 geschlagen geben.
Auch in der Liga starteten die Mannen um Spitzenspieler Ewald Heierth durchaus vielversprechend. Zum Auftakt konnte der Absteiger TV Weismain aus der 1. Kreisliga in eigener Halle mit 9:5 besiegt werden. Allerdings gelang der Mannschaft im Verlauf der Vorrunde nur noch ein einziger Punktgewinn zuhause gegen den Aufsteiger Grundfeld. Zu wenig, um auf einem Nicht-Abstiegsplatz zu überwintern. Mit einem neuformierten mittleren Paarkreuz starteten die Spieler um Kapitän Marco Nussgräber die Aufholjagd in der Rückrunde. Zum Auftakt konnte wieder gegen den TV Weismain mit 9:5 gesiegt werden. Darauf folgten zwei einkalkulierte Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Mannsgereuth und Schwürbitz. Zwei nicht erwartete Punkte gelangen gegen den 3. Platzierten Hochstadt, der zuhause klar mit 9:4 besiegt werden konnte. Allerdings musste man in der Woche darauf einen Rückschlag hinnehmen, da man in Grundfeld etwas unglücklich mit 9:7 verlor. Eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt sicherte sich die Zweite im Heimspiel gegen den TSV Buch. Der ersatzgeschwächte Tabellenletzte konnte klar mit 9:2 niedergehalten werden und man fuhr eine Woche später zum Kellerduell nach Lettenreuth. Hier musste dringend ein Sieg her. Doch wie schon so oft in dieser Saison spielten alle Doppel schwach und mussten abgegeben werden. Doch die Schmeilsdorfer steckten nicht auf und stellten an diesem Tag die besseren Einzelakteure. Gerade die Mitte spielte stark und konnte alle vier Punkte holen. So konnten sich die Schmeilsdorfer eine 8:6-Führung erspielen. Allerdings musste sich auch das Schlußdoppel letztendlich klar geschlagen geben und man teilte die Punkte. 8:8 Unentschieden und dabei vier Doppel verloren. Einfach zu wenig um in dieser starken und ausgeglichenen Liga bestehen zu können. Nach drei klaren Niederlagen gegen Küps II, Oberwallenstadt II und Michelau muß unsere Zweite als Vorletzter in die 3. Kreisliga absteigen.

Abschlusstabelle:
 1.  TTC Mannsgereuth        20  17  2  1  171: 70  36: 4
 2.  TV Schwürbitz III       20  14  3  3  168: 94  31: 9
 3.  TTC Machalke Hochstadt  20  12  1  7  152:119  25:15
 4.  TV Oberwallenstadt II   20  11  3  6  143:121  25:15
 5.  TTC Küps II             20   9  3  8  137:130  21:19
 6.  TV Weismain             20   8  1 11  115:134  17:23
 7.  TTC S&T Michelau        20   8  1 11  118:143  17:23
 8.  TTC Grundfeld           20   6  4 10  120:141  16:24
 9.  TTC Lettenreuth II      20   5  4 11  121:154  14:26
10   TTC Schmeilsdorf II     20   4  2 14   96:153  10:30
11.  TSV Buch                20   2  4 14   87:169   8:32

Einzelbilanzen:
1. Heierth Ewald        14:25
2. Niemczyk Sebastian   11:16
3. Weber Manfred        17:11
4. Ramsauer Ferdinand    9:26
5. Nussgräber Marco     11:19
6. Fugmann Volker        7:14

3. Herrenmannschaft: 4. Kreisliga Ost

Die dritte Mannschaft konnte die Steigerung der letzten Spielzeit fortführen. Mit konstanten Leistungen sicherte sich unsere Dritte den sechsten Rang. Diese konstanten Erfolge sind um so höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass oft mit unterschiedlicher Aufstellung angetreten wurde. Aber Kapitän Christian Schütz konnte immer wieder auf starke Teams und erfolgreiche Doppel zurückgreifen.
Nach Beendigung der Vorrunde belegte man den sechsten Rang mit 10:10 Punkten - genau im Mittelfeld der Liga. An dieser Position änderte sich auch in der Rückrunde nichts mehr. Hier konnte man zwar zuhause einen Punkt gegen den TV Weismain III erspielen, musste sich aber dem VfB Rothwind/Fassoldshof III geschlagen geben. So belegte man am Ende der Spielzeit den 6. Platz mit 19:21 Punkten und 127:126 Spielen.

Abschlusstabelle:
 1.  TTC Theisau II          20  18  2  0  178: 56  38: 2
 2.  TTV Altenkunstadt V     20  17  2  1  172: 66  36: 4
 3.  RVV Maineck             20  16  0  4  165: 72  32: 8
 4.  VFB Rothwind-Fasso. II  20  14  2  4  163: 85  30:10
 5.  TV Weismain III         20  11  1  8  134:104  23:17
 6.  TTC Schmeilsdorf III    20   9  1 10  127:126  19:21
 7.  TTC Strössendorf III    20   7  0 13   89:139  14:26
 8.  VFB Rothwind-Fass. III  20   5  1 14   93:158  11:29
 9.  TTC Theisau III         20   4  1 15   77:157   9:31
10.  TTC Geutenreuth II      20   2  1 17   40:172   5:35
11.  TTV Altenkunstadt VI    20   1  1 18   73:176   3:37

Einzelbilanzen:
1. Schütz Peter         7: 6
2. Wagner Dieter        7: 3
3. Heierth Manfred     26:10
4. Schütz Christian    21:14
5. Oppelt Holger       19:18
6. Sesselmann Marco     6: 8
7. Passing Matthias     2: 3
8. Schütz Martin        5:14
9. Ceymann Harald       4:11

1. Damenmannschaft: 3. Bezirksliga Bamberg/Lichtenfels/Forchheim

Auf eine erfolgreiche Saison kann unsere erste Damenmannschaft zurückblicken. Das Saisonziel "Klassenerhalt" konnte erreicht werden und so spielen unsere Damen auch in der kommenden Spielzeit in der 3. Bezirksliga Bamberg/Lichtenfels/ Forchheim.
Nach den beiden Auftaktsiegen gegen die SpVgg Hausen IV mit 8:0 und gegen den FC Burk II mit 8:1 waren die Schmeilsdorferinnen sogar zwei Wochen Tabellenführer. Ziel blieb natürlich der Ligaverbleib. Mit einem 7:7-Unentschieden gegen den starken Aufsteiger SpVgg Jahn Forchheim sicherten sich unsere Damen den 8. Rang nach der Vorrunde mit 5:13 Punkten und einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Auch in der Rückrunde konnte der Letzte aus Hausen besiegt werden (8:4) und man trennte sich in Burk 7:7-Unentschieden. Zwei wichtige Punkte gelangen dann zuhause im Kellerduell gegen Gößweinstein, die etwas nach unten durchgereicht wurden. Auch in diesem Spiel zeigten unsere Damen keine Nerven und sicherten sich mit einer spielerisch tollen Leistung einen klaren 8:1-Erfolg. Der Klassenerhalt war in greifbare Nähe gerückt. Nach der tollen Revanche gegen Heiligenstadt mit einem 8:6-Erfolg - in der Vorrunde hatte man noch mit 6:8 verloren - war der Ligaverbleib auch theoretisch gesichert. So konnten sich unsere Damen noch auf den 7. Rang verbessern punktgleich mit dem Sechsten mit ebenso 12:24 Punkten.
Wir gratulieren zum Klassenerhalt und sehen auch in der kommenden Saison Bezirksligatischtennis in Schmeilsdorf.
Gute Chancen ergeben sich auch für die nächste Spielzeit. Da voraussichtlich keine Mannschaft aus der 2. Bezirksliga in diese Liga absteigt und der verlustpunktfreie Meister aus Breitengüßbach aufsteigt, reduziert sich wahrscheinlich die Mannschaftszahl auf eine 9er-Liga. Zusätzlich steigt mit dem Meister aus der Kreisliga Forchheim - dem TV Hallstadt - eine bekannte und auch schlagbare Mannschaft wieder in die Bezirksliga auf. Fragezeichen stehen noch hinter den anderen Aufsteigern. Der Meister und der Vizemeister aus der Kreisliga Lichtenfels Marktgraitz und Buch haben beide auf den Aufstieg verzichtet. So erhielt der schlechteste Absteiger - der SV Gößweinstein - die Chance auf eine weitere Bezirksligasaison. Doch hat der Verein seine Damenmannschaft für die kommende Spielzeit vom Spielbetrieb zurückgezogen. Deshalb können wir vorerst nur vermuten, dass vielleicht der Tabellenletzte aus Hausen in der Liga verbleiben darf, um wenigstens neun Mannschaften in der Liga zu haben. Wie aber bei diesen vielen Fragen eine Abstiegsregelung aussieht, kann noch keiner absehen. Warten wir´s ab und freuen uns auf eine neue Bezirksligasaison, vielleicht wieder mit diversen köstlichen Kuchen und einigen Cappuccino-Variationen.

Abschlusstabelle:
 1.  TSV Breitengüßbach      18  18  0  0  144: 47  36: 0
 2.  TTC Mannsgereuth        18  15  1  2  132: 53  31: 5
 3.  TV Schwürbitz           18  11  3  4  119: 77  25:11
 4.  TTV 45 Altenkunsta. II  18  11  0  7  109: 90  22:14
 5.  SC Markt Heiligenstadt  18   6  4  8  103:115  16:20
 6.  SpVgg J. Forchheim      18   4  4 10   97:117  12:24
 7.  TTC Schmeilsdorf        18   5  2 11   78:114  12:24
 8.  FC Burk II              18   4  3 11   80:118  11:25
 9.  SV Gößweinstein         18   3  3 12   75:122   9:27
10.  SpVgg Hausen IV         18   2  2 14   51:135   6:30

Einzelbilanzen:
1. Niemczyk Johanna   11: 9
2. Schirmer Monika    16:24
3. Bär Tanja          19:17
4. Seuß Nicole        15:20

2. Damenmannschaft: 2. Kreisliga

Nach einer herben 8:0-Klatsche beim TV Redwitz und einer 8:4-Niederlage gegen Unterwallenstadt sicherten sich unsere zweite Damenmannschaft durch einen 8:5-Sieg gegen Unterzettlitz den dritten Rang nach der Vorrunde - punktgleich mit dem Zweiten, der in die 1. Kreisliga aufsteigt. Doch die Chance konnte nicht genutzt werden. Zwar erreichten die Schmeilsdorferinnen ein 7:7-Unentschieden gegen Redwitz, aber man musste sich klar Unterwallenstadt und Unterzettlitz geschlagen geben. Durch das Unentschieden gegen Obersdorf II rutschte man dann auf den 4. Rang mit 14:10 Punkten und 69:68 Spielen ab. Nun gilt es im nächsten Jahr wieder vorne anzugreifen.

Abschlusstabelle:
1.  TV Unterwallenstadt     12  10  0  2   85: 52  20: 4
2.  TTC Unterzettlitz       12   9  1  2   89: 44  19: 5
3.  TV Redwitz              12   7  2  3   80: 51  16: 8
4.  TTC Schmeilsdorf II     12   6  2  4   69: 68  14:10
5.  TTC Obersdorf II        12   3  2  7   64: 79   8:16
6.  TTC S&T Michelau        12   1  4  7   55: 90   6:18
7.  TTC Geutenreuth II      12   0  1 11   37: 95   1:23
8.  TTC Mannsgereuth III    Zurückgezogen

Einzelbilanzen:
1. Seuß Carina         1: 4
2. Weber Carola       17:11
3. Konrad Barbara     12: 7
4. Wagner Julia        5: 3
5. Stübinger Dagmar    6: 6
6. Ramsauer Marion    12: 5
7. Wagner Yvonne       3: 4
8. Nussgräber Marion   3:19
-sn-

Neue Elefantenliste

Die Elefantenliste Stand Ende Saison 2004/2005 kann im internen Bereich abgerufen werden.

-cs-

TT-mini-Meisterschaften
Ortsentscheid beim TTC Schmeilsdorf

Kevin Berthold, Sebastian Pöpperl und Christian Erdmann bei den Jungen, sowie Emily Johnson und Anna-Katharina Pöpperl bei den Mädchen siegen beim Ortsentscheid des TTC Schmeilsdorf.

Insgesamt waren am Wochenende in der Sporthalle des TTC Schmeilsdorf 28 Mädchen und Jungen am Start. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dieter Adam der den Kindern ebenso wie Roland Häußinger von der Raiffeisenbank Obermain die besten wünsche mit auf den Weg gab, zeigten die Minis in drei Altersklassen unter den Augen ihrer Eltern manch sehenswerten Ballwechsel. "Es war eine großartige Veranstaltung", freute sich der 1. Vorsitzende des Ausrichters, Sebastian Niemczyk. "Die Kinder hatten vor allem Spaß an unserem Sport, und einige haben deutlich ihr Talent bewiesen."
Nach der Veranstaltung, die unter der Leitung der Jugendleiter Michael Heierth und Dieter Seuß gekonnt über die Bühne gebracht wurde wartete noch eine Verlosung, bei der alle Teilnehmer wertvolle Sachpreise mit nach Hause nehmen durften.
Für die Bestplatzierten heißt es nun im Frühjahr 2005 sich beim Kreisentscheid für die nächste Runde zu qualifizieren. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt sogar die Teilnahme am Bundesfinale 2005.

Die Ergebnisse im Überblick:
Mädchen 8 Jahre und jünger: 1. Anna-Katharina Pöpperl, 2. Jana Rafelt, 3. Paula Laukert
Mädchen 9-10 Jahre: 1. Emily Johnson, 2. Maria Neumann
Jungen 8 Jahre und jünger: 1. Christian Erdmann, 2. Lukas Gruber, 3. Jonas Woitzik, 4. Hannes Fischer
Jungen 9-10 Jahre: 1. Sebastian Pöpperl, 2. Pascal Kolb, 3. Marcel Ehm, 4. Fabian Hahn
Jungen 11-12 Jahre: 1. Kevin Berthold, 2. Mike Laufmann, 3.Sebastian Oppelt, 4. Alexander Hardt

-mh-

Die Grenzgänger
oder Die TTC´ler am Rennsteig

Am 09. Oktober war es wieder soweit und die TTC´ler starteten zur 2-Tages-Tour. Auch in diesem Jahr entschied man sich auf Schuster´s Rappen die Welt zu erkunden. Das Ziel - von den Organisatoren Marco Sesselmann und Norbert Schuberth auserkoren - : Der Rennsteig.
"Mitten in der Nacht" traf sich eine kleine Gruppe am Mainleuser Bahnhof, um mit einem Geisterzug die Reise nach Lichtenfels anzutreten, wo man umsteigen musste. Doch halt! Da fehlte doch wieder einer! Auch telefonisch war nix mehr zu erreichen. Der sitzt wahrscheinlich heut noch auf dem stillen Örtchen! 10% Verlust schon bevor die Reise so richtig losging. Aber zur Beruhigung, es ging keiner weiter verloren.
Nach der Ankunft im Bahnhof in Steinbach am Wald, folgte man zielstrebig der Beschilderung "Rennsteig Wanderweg" und konnte schon nach kurzer Wanderung bei übrigens herrlichstem Wanderwetter -sonnig, aber nicht zu warm- den alten Grenzstreifen überqueren. Kaum vorzustellen, wie sich die Natur diesen Raum zurückerobert hat. Blühende Heide, Birken, kleine Kiefern und Fichten und zwitschernde Vögel in der Sonne. Eine herrliches Bild, das aber nach der achten Durchquerung dann doch an Reiz verlor.


Als nächstes Highlight konnten die Reste des sogenannten Bismarckturmes bestaunt werden.


Weiter bergauf waren die Überreste alter Bunkeranlagen zu sehen. Belüftungen, Stromversorgungen, Stahlrolltore und alte Sendeanlagen. Auf dem Gipfel mit Aussichtsplattform konnten die Wanderer die grandiose Aussicht genießen. Nach dem Motto: "Hier fühl´ ich mich wohl, hier bleib´ ich" ließen die TTC´ler alles fallen und machten es sich auf der Sitzgruppe gemütlich. Jetzt kamen die Brotzeitboxen zum Vorschein und jetzt wurde auch klar, wieso mancher einen solchen Monsterrucksack dabei hatte. Alles voller Brotzeit! Einer musste natürlich wieder aus der Rolle fallen. A Überlebenspaket, bei dem sich des warma Essen selber kocht. "Do mußta nur aweng Wasser neifülln. Do sin Eisenspän drin und dann wird des Ess´n warm." Soweit die Theorie. Aber auch so manch andere Sache aus dem Sortiment sah eher bedenklich aus.
Frisch gestärkt ging´s dann weiter und die TTC´ler trauten ihren Augen nicht. Ein Turm -bunt wie aus Disneyland-. Nein, des doch a alter Turm aus rotem Sandstein. Gewissheit hatten wir erst als wir direkt darunter standen. Es war eine Nachbildung des Alt-Vater-Turmes, der in Schlesien steht, und war erst in diesem Jahr eingeweiht worden.


Nach einem Rundgang wanderte die Gruppe weiter auf dem Rennsteig Höhenweg über Brennersgrün nach Grumbach, wo wir einen kleinen Imbiss zu uns nahmen. Frisch gestärkt und versorgt (ja mei, war der Kellertrunk gut) machten wir uns auf den Weg nach Schlegel, wo wir übernachten wollten. Zunächst sahen wir uns die Unterkünfte an. Auch die Zimmerverteilung ging ohne nennenswerte Aufreger vonstatten. Nachdem schon mal die Funktion des Fernsehers getestet worden war, sich alle etwas frisch gemacht und wieder in Schuhe gequält hatten, starten wir zum "Wirtshaus zum lustigen Wirt", wie wir es nennen würden. Irgendeiner kam auf die verwegene Idee, nach einem dunklen Bier zu fragen. Der Wirt antwortete darauf mit tiefstem Dialekt, dass er erst schauen müsse, ob da noch ein paar Flaschen da wären. Größte Sorge machte ihm aber, dass das Dunkle nicht vom Faß sei. Er konnte nicht verstehen, dass einer lieber ein dunkles Flaschenbier nimmt als ein Fassbier. Wer die TTC´ler kennt, weiß dass es nicht bei einem blieb. Einer nach dem anderen Stimmte ein: "Ich griech a su aans." Der Wirt war der Verzweiflung nahe und verließ Kopf schüttelnd die Wirtsstube. Bald war es aber an den TTC´lern den Kopf zu schütteln, als sie durstig ansetzten und das gute Scherdel dunkel mehr als magenfreundlich sich die Kehle hinunterquälte. Lange Rede kurzer Sinn: Erst als sich die 17 Scherdel dunkel dem Ende zu neigten, war es von der Temperatur her trinkbar. Dann mussten wir also doch auf Fassbier umstellen, was aber auf keinen Fall schneller ging, fiel doch der minutenlange Entstaubungsvorgang pro Flasche weg. Aber unser Wirt war wohl der Inbegriff der Planwirtschaft und ließ sich mehr als nur Zeit. Dann ging´s erst mal an die Essensbestellung: "Ich möchte bitte den Wildschweinbraten." "Wildschein, ham mer nisch. Der Nachbar hod keins erwischt heute morng." "Ich hätte gern die Roulade mit Klösen." "Mit Klösen? Ich hab grad auch Bratkartoffeln fertig." "Na, ich bleib lieber bei Klösen." "Wirklich, sin Sie sich sischer. Die Bratkartoffeln sin fei gut. Woll´n se die nisch ma brobier´n?." "Nein!!!" Auch wir war für Spaß gesorgt. Beim Abräumen jonglierte er dann mit den Tellern wie ein Zirkusartist -mit Hüftschaden und Arthrose. Mit einem Geschepper fielen Teller und Besteck mitten in die Stube, ehe er einem Gast ein Branding verpasste, indem er die Frau gegen das heiße Gitter eines Kachelofens schubste. Nachdem sich bei manchen die üblichen Ausfallerscheinungen bemerkbar machten (Aufwachen Nussi!!!!), entschloss man sich dann doch abzubrechen. Doch der Wirt war wieder spurlos verschwunden, ehe wir dann doch bei der Wirtin unser Geld loswerden konnten. In der Herberge angekommen, wurde erst mal der Fernseher malträtiert, bis wir uns auf die Wiederholung der Sportschau einigen konnten. Die Wanderung hatte doch wohl einigen zugesetzt. Einer nach dem anderen verschwand in seinem Zimmer. Nur zwei blieben übrig, die sich die Augenlieder von innen ansahen.
Mr. Dauerschläfer wurde dann gegen morgen von komischen Geräuschen aufgeweckt, schreckte hoch und entschloss sich, dann doch das Bett der Couch vorzuziehen. Doch wo war der Zimmerpartner geblieben? Egal, ab ins Bett.
Als am Morgen die normal, bis-kurz-vor-knapp-schlafenden TTC´ler müde aus dem Bett krochen, erinnerten nur noch wenige Spuren an die nächtlichen Geräusche. Einem nimmermüden Helfer sei Dank. Sonst hätte man wohl das Appartement abreißen müssen.
Frisch erholt ging´s dann zum Frühstück an einer Tischtennisplatte in den Keller. Für uns "Sportler" eigentlich ein Frevel. Doch es ließ sich ganz gut darauf essen, wie wir ja schon von unseren Sportfreunden aus Lichtenfels wissen. Doch dann der Eklat. Zurück in der Wohnung, um die Rucksäcke zu packen, stampfte plötzlich der Hausherr wutentbrannt, mit blutunterlaufenen Augen herein. "Wer had den Eierbescher geglaut? Des waren genau 5 blaue und 3 rosa. Und ein blauer fehlt!!!" Wir mussten uns zusammenreißen, um nicht gleich los zu lachen. Schließlich wurde auch der Eierbecher wieder gefunden. Der Schlingel hatte sich doch unter einer Serviette versteckt. Schnell machten wir uns vom Acker. Es wäre uns wohl schlecht ergangen, wenn er die Spuren an Vorhang und anderen Einrichtungsgegenständen gesehen hätte.
Nachdem alle beisammen waren, wanderten wir auf dem Rennsteig Wanderweg weiter Richtung Blankenstein. Dort freuten sich schon alle auf ein gutes Mittagessen. Doch unsere Führer zeigten in schwindelnde Höhen: "Da muss mer nauf." Hoch oben, ohne Feldstecher kaum zu erkennen, fand sich ein Haus, auf dessen Dach "Gasthaus" zu lesen war. Ich sage ihnen, das ist ein Traum kurz vor dem Essen einen fast senkrechten Berg nauf zu kraxeln. Dafür wurden wir oben mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Bei dem schönen Wetter wie am Vortag konnte man richtig weit sehen.


Eine Belohnung wartete auch im Gasthof in Form eines kühlen Bieres, so dass sich unser Nussi gleich hinreißen ließ, zwei Weizen gleichzeitig zu bestellen. Und bis die Bedienung alle Getränke am Tisch hatte, konnte sie bereits wieder Leergut mitnehmen. Nach dem Essen wurde schnell noch das Örtchen Blankenberg besichtigt. Auch die örtliche Ruine wurde von uns wie ein Himmelskörper umrundet.


Doch dann entschieden sich unsere Führer, den direkten Weg nach unten einzuschlagen. Bei dieser Durchschlagsübung konnte selbst auf Privatgrund natürlich keine Rücksicht genommen werden. Das Bad im Pool verkniffen wir uns dann doch. Von da an war die Wanderung recht interessant. Die Wanderwarte wussten immer wieder mit neuen Varianten die Gruppe zu verblüffen. Doch alle kamen - nach mehr oder weniger Kilometern- wieder in Blankenstein an. Von dort aus ging´s durchs Höllental nach Lichtenberg, ehe dann von der Führungsriege die Schlagzahl erhöht wurde, um noch den früheren Zug in Bad Steben zu erreichen. So fegten die TTC´ler nun nach der Durchquerung der Wildnis mit flottem Schritt auf dem Teer entlang. Bis heute ist nicht so recht geklärt, wieso wir den Zug dann nicht genommen haben, wenn wir ihn dann schon erreicht haben. Vielleicht lag es ja am Jahrmarkt, der in Bad Steben stattfand. Das waren für uns ja ganz neue Dimensionen. Hier waren ja alleine schon 15 Stände mit Hüten und Menschenmassen, dass einem Angst wurde. Da sehnte man sich schon nach Mainleus zurück. Nach einem kurzen Seidla an einem Imbiss, entschlossen wir uns dann doch ein Gasthaus auf zu suchen. Hier ging es ganz vornehm zu, wurde uns doch das Weizen und das Cola für ein Cola-Weizen getrennt gereicht, was auch für Konfusionen später bei der Bezahlung führte. Auch hier musste wieder ein Unverbesserlicher nach einem dunklen Bier fragen, und wurde mit dem letzten aus dem Keller belohnt. Wieder hatten wir eine Sorte in einem Gasthaus leer "gesoffen". Wie Schuppen fiel es uns von den Augen, als einer die Reklame für Kellerbier erblickte. Schnell wurde bestellt und ebenso schnell getrunken, denn der Zug wartete schon. Auf dem Weg dorthin kauften manche die Restbestände ganzer Buden auf, um die Nahrungsmittel säckeweise in den Zug zu schleppen, die dann aber doch nur die erste Viertelstunde reichten.
Eine Zugfahrt ist etwas schönes, wenn Sie nicht zweieinhalb Stunden dauert. Da war die Bewegung beim Umsteigen in Neuenmarkt schon eine Wohltat. Gut frequentiert war nur die Bordtoilette. Mancher hatte wohl die Konfirmandenblase eingepackt oder ihm gefiel das Ambiente so. Mit dem Spaß war es endgültig vorbei als die Benutzungszeit gestoppt wurde und ein regelrechter Wettkampf entbrannte.
Wohlbehütet, aber etwas kaputt kamen alle TTC´ler in Mainleus an. Was manch einen aber trotz fortgeschrittener Zeit nicht abhielt, noch eine Einkehr am Heimweg einzulegen. Hier wurde noch eine Currywurst mit viel Pommes aufgefahren, die ganzen Fisch- und Schnitzelbrötchen, Bretzen usw. hatten schließlich hungrig gemacht. So klang die Wanderung langsam aus.
Es war wieder eine tolle 2-Tages-Tour, die uns natürlich in Erinnerung bleiben wird. Einen herzlichen Dank an die Wanderführer Heike und Marco Sesselmann und Norbert Schuberth für diesen schönen Ausflug. Es war eine runde Sache. Selbst Schuld, wer nicht dabei war!

-sn-

Weihnachtsfeier 2004

Als großes Familienfest gestaltete der Schmeilsdorfer Tischtennis Club seine diesjährige Weihnachtsfeier.Vorstand Sebastian Niemczyk freute sich das wieder über hundert Mitglieder und Freunde den Weg in die Halle gefunden hatten um der besinnlichen Feier beizuwohnen.
Besonders begrüßte Er den 2.Bürgermeister Ernst Wagner sowie zahlreiche Gemeinderatsmitglieder.Ein Extragruß galt dem ehemaligen Vorstand Bernd Naber, der aus Forchheim zur Feier gekommen war.

In einer kurzen Ansprache machte S.Niemczyk deutlich, das im TTC alle als große Familie zusammenhalten. Aktive und Passive, Jung und Alt ziehen an einem Strang und halten so den Verein am Leben. Ein besonderes Lob zollte er den Eltern der Jugendspielern die sehr angagiert am Vereinsleben teilnehmen und sich immer wieder als Fahrer zur Verfügung stellen. Der Vorstand wünschte sich das an diesem Abend einmal alle Sorgen vor der Tür gelassen und gemeinsam ein paar gemütliche Stunden verbracht werden.
Zu einem schönen Brauch sind mittlerweile die "Bilder eines Jahres"geworden. Stefan Hahn hatte wieder viel Bildmaterial gesammelt und ließ mit treffenden Kommentaren das Vereinsjahr noch einmal auf der Großleindwand Revue passieren.

Urkunden und Pokale konnte der Vorstand anschließend an die Sieger der Vereinsmeisterschaften verteilen.Bei den Mädchen setzte sich Linda Kohl vor Anna Kohl und Christina Glamsch durch. Den Titel bei den Jungen holte sich Dmitro Nazaryschyn vor Daniel Weber und Michael Härtlein. Die Herrenkonkurrenz sicherte sich Stefan Hahn . Auf den Plätzen folgten Michael Heierth und Andreas Niemczyk.


Als absoluter Höhepunkt des Abends erwies sich der Auftritt des "Main-Line-Gospelchors" aus Schwarzach.Unter der musikalischen Begleitung von Chorleiter Heinz Biedermann und Pfarrer Thomas Schmidt boten die Sängerinnen und Sänger einen gekonnten Streifzug durch die Welt des Gospelgesangs. Von schwermütigen Liedern bis zu schmissigen Songs hatte der Chor alles auf Lager und brachte den ganzen Saal in Stimmung. Dazwischen erläuterte Pfarrer Thomas Schmidt immer wieder die Herkunft und Bedeutung der Lieder. Sebastian Niemczyk bedankte sich herzlich für die spontane Zusage des Gospelchors und stellte heraus das der Verein auch weiterhin sein freundschaftliches Verhältnis zur Kirchengemeinde pflegen wird.


Eine besondere Überraschung hatte der Vereinsausschuß für die Jugendabteilung mitgebracht. Sämtliche Jugendlichen wurden mit neuen Trainingstaschen ausgestattet damit Sie ihre Ausrüstung in Zukunft ordentlich transportieren können.

Nicht fehlen durfte natülich der Auftritt des Nikolauses. Horst Öhrlein übernahm wieder in gekonnter Manier dieses Amt. Zunächst überreichte er kleine Päckchen an die jüngsten im Saal und animierte sie spontan zu einem Lied das er auf dem Schifferklavier begleitete. Danach hatte Er auch für die Erwachsenen etwas dabei. Mit treffenden Versen beschrieb es Geschehnisse des Jahres wobei auch manches Misgeschick aufgedeckt wurde.

Mit einer großen Tombola, die von vielen freiwilligen Helfern gesammelt wurde endete der offizielle Teil.
Vorstand Sebastian Niemczyk bedankte sich zum Schluß mit einem Präsent bei den ehrenamtlichen Helfern in der Küche und im Ausschank. Er wünschte den Anwesenden zum Schluß eine schöne Weihnacht und ein gesundes neues Jahr.

-eh-